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WDA Studienreise in das Land des Donner-Drachens

Die WDA Studienreise nach Bhutan fand in der Zeit von 25.10.2010 bis 04.11.2020 statt. Ursprünglich war die Reise für April 2010 vorgesehen – die Teilnehmer waren aber aufgrund der isländischen Vulkanaschewolke und der darauf folgenden Sperrung des europäischen Luftraums bereits zuhause „gestrandet“.

Nach dem Motto, was lange währt wird endlich gut, konnten die Teilnehmer dann am 25.10.2010  endlich in Richtung Bangkok starten. Nach der Besichtigung der Tempelanlagen Wat Arun (Tempel der Morgenröte) und Wat Phra Kaeo (Tempel des smaragdenen Buddhas)  nebst Palastanlagen rundete eine abendliche Dinnerkreuzfahrt auf dem Chao Phaya Fluss die ersten Eindrücke der quirligen Metropole ab.

Ankunft in Paro


Direkt am nächsten Morgen ging es dann nach einem spektakulären Flug über den Himalaya weiter Richtung Bhutan. Nach der Ankunft in Paro und der Erledigung der üblichen Einreiseformalitäten führte die erste Fahrt direkt nach Timphu – die Hauptstadt Bhutans. Dort besichtigten die Teilnehmer die bhutanesische Nationalbibliothek, darin befindet sich eine Sammlung religiöser Bücher, als besonderer Schatz gilt eine Kopie des weltgrößten je veröffentlichten Buches.  Weiterer Besichtigungspunkt war die Schule für Kunsthandwerk.


Von Timphu ging es dann in atemberaubender Fahrt auf den Dochula Pass.

Dank des klaren Wetters konnten die Teilnehmer die eisigen Gipfel der 7000er Kette an der Grenze zu Tibet sehen. 108 Chorten erinnern an die millitärische Auseinandersetzung mit indischen Rebellen, dazu flattern unzählige Gebetsfahnen in bunten Farben und senden Gebete und Wünsche an die Götter.  Weiter ging die Fahrt nach Punakha mit der Besichtigung des schönsten Dzongs (Klosterfestung) Bhutans. Es gilt als herausragendes Beispiel der dortigen Klosterarchitektur und liegt anders als andere Dzongs im Land nicht auf einer Weiter ging die Fahrt nach Punakha mit der Besichtigung des schönsten Dzongs (Klosterfestung) Bhutans. Es gilt als herausragendes Beispiel der dortigen Klosterarchitektur und liegt anders als andere Dzongs im Land nicht auf einer Hügelkuppe 

Insgesamt 108 Chorten sind hier gruppiert
Der Punakha-Dzong, die ca. 3 m hohe Mauer soll künftig vor Hochwasser schützen


sondern in einem Tal, am Zusammenfluss der Flüsse Mochu und Pochu. Auch historisch ist dieser Dzong von großer Bedeutung, hier wurde 1910 der anglo-bhutanesische Vertrag unterzeichnet, dies bedeutete einen Verzicht der Kolonialmacht Großbritanniens auf eine Einmischung in die Innenpolitik Bhutans und eine Beschränkung auf die außenpolitische Vertretung.

Nächstes Reiseziel war Bhumtang. Die Strecke führte über weitere Pässe und durch abgelegene Dörfer. Ein buntes Markttreiben und Einblicke in das ländliche Leben entschädigen die Reisenden für das lange Sitzen. Auch konnten auf den Pässen einige Schritte zu Fuss zurückgelegt werden, aber Vorsicht vor den Yaks!


Es folgt ein entspannter Tag in Bhumtang mit einem schönen Spaziergang durch eine faszinierende Landschaft. Zuerst erfolgt die Besichtigung des ältesten Klosters Bhutans (es soll aus dem 7. Jahrhundert stammen). Danach wurden noch 3 weitere Klöster besichtigt, welche ebenfalls besondere religiöse Bedeutung haben.


Der Besuch in der „Stadt“ war natürlich obligatorisch. Einige Teehäuser  und Geschäfte  luden zum Verweilen ein. Natürlich durfte ein Besuch in der dortigen Apotheke nicht fehlen, hier werden neben den Arzneimitteln auch Yak-Käse und Eier angeboten.

Buchweizenfelder in Bhumtang-Valley


Von Bumthang aus ging es zurück nach Paro, wo die Gruppe vor nicht allzu langer Zeit am Flughafen gelandet war. Paro hat eine beschauliche Altstadt und neben der Besichtigung des Rinpung Dzong auch ein Nationalmuseum zu bieten.

Dies befindet sich in einem alten Wachturm und beherbergt Kunsthandwerk, Waffen, Briefmarken und Tiere Bhutans. Für den Betrachter nie ganz zusammenhängend, verdeutlichen die Gegenstände dennoch die Geschichte des Landes zu einem interessanten Gesamtbild. Am Abend erleben die Teilnehmer noch eine Vorführung der imposanten Maskentänze – für die Bhutan berühmt ist.

Dann ging es am nächsten Morgen bereits ganz früh los, zum absoluten Höhepunkt der Reise: Die Besteigung des sog. Tigernest.  


Auf gut 3.ooo Metern Höhe klebt es wie ein Adlerhorst über dem Paro-Tal auf dem Sims einer Granitwand. Täglich steigen Hunderte Gläubige hinauf, denn das Kloster ist eines der wichtigsten Pilgerziele im Himalaya.

Es verdankt seinen Namen einer Legende, wonach Guru Rinpoche, der Gründer des Buddhismus in Bhutan, auf dem Rücken einer Tigerin auf diesen Felsvorsprung flog.

Gute 900 Meter Aufstieg waren zu bewältigen.

Auch für ungeübte Wanderer ist der Aufstieg innerhalb von 2,5 h zu bewältigen, so dass dies bereits am Vormittag geschafft war. Nach einem ausgiebigen Mittagessen blieb noch ausreichend Zeit für individuelle Unternehmungen. Am Abend hieß es dann bereits Abschied nehmen von den Reiseleitern, die dazu beigetragen haben, die Zeit in Bhutan unvergesslich werden zu lassen. Für die Gruppe ging es dann am nächsten Tag zurück nach Bangkok. Bei einem gemeinsamen Abschiedsessen auf der Hotelterrasse konnten die Teilnehmer ihre Erinnungen austauschen und nach Belieben in das Bangkoker Nachtleben eintauchen.